ein Haus für Familien

einHausfuerFamilien

klein reingehen
GROSS rauskommen…

 

Immer wieder stellt sich für Pädagogen einer Kindertageseinrichtung die Frage, welche der vielseitigen Aufgaben und Konzepte im Betreuungsalltag im Vordergrund stehen sollen?

Bei uns in der Freien KiTa Weil orientieren wir uns an den tatsächlichen Lebenswirklichkeiten der Kinder und ihrer Familien. Wir handeln im pädagogischen Alltag ganzheitlich und gehen auf die besonderen Bedürfnisse des ganztags betreuten Kindes ein.

Durch die offene Arbeit in der Pädagogik und die Zusammenarbeit mit den Eltern auf der Ebene des Trägervereins, wird die konzeptionelle Entwicklung keinem Stillstand unterliegen.

Die Atmosphäre bei uns im Haus soll von einer Freundlichkeit und Offenheit geprägt sein. Wir achten darauf, dass wir das Kind auf dem Weg zur eigenen Selbstständigkeit begleitend motivieren, es ganzheitlich fördern und jederzeit wertschätzend betrachten.

Das uns anvertraute Kind verbringt viele Tage seiner Kindheit bei uns im Haus. Rückblickend soll es sich an schöne Kindheitstage in der Kindergruppe erinnern können und in seiner, ihm eigenen Persönlichkeit, gestärkt ins weitere Leben starten.

 

gemeinsam für Familien…

 

Der Trägerverein wurde 1986 von einer Gruppe Eltern gegründet. Das erklärte Ziel war damals: ein familienfreundliches, zeitgemäßes Betreuungsangebot zu entwickeln, welches die Vereinbarung von Familie und Beruf verbessert. Außerdem bestand der Wunsch nach einem Konzept mit besonderen Qualitätsstandards, sowie eine offene Elternarbeit mit Möglichkeiten der Mitgestaltung.

Viele Jahre nahm die Freien KiTa Weil als Elterninitiative, innerhalb des gesellschaftlichen Entwicklungsprozesses der besseren Vereinbarung von Familie und Beruf, eine Vorreiterrolle in der Stadt ein. Der mittlerweile familienpolitisch forcierte Ausbau im U3- und Ganztagesbereich zeichnet die Gründungsgruppe des Trägervereins als vorausschauend handelnd aus.

Im Pädagogischen Alltag bilden eine „OFFENE“ Grundhaltung zur konzeptionellen Weiterentwicklung, sowie die Achtsamkeit, bei der Wahrnehmung der kindlichen Bedürfnisse der uns anvertrauten Kinder, die verbindlichen Standards.

Die KiTa bietet Familien verlässliche Betreuungsstrukturen und kooperiert mit unterstützenden und beratenden Netzwerken und Institutionen für Familien.

 

professionell und nachhaltig…

 

Wir sind eine Ganztageseinrichtung für 70 Kinder im Alter vom 1 Jahr bis zum Schuleintritt. Die Kinder können täglich bis zu 10 Stunden betreut werden.

Die KiTa erhält, gemäß dem Kindergartenbetreuungsgesetz Baden-Württemberg (KiTaG), eine Förderung und arbeitet nach den gesetzlichen Richtlinien. Entsprechend dieser Regelungen hat die Einrichtung auch Anspruch auf kommunale Förderung. Gefördert werden die Betriebskosten – die Details sind im Kindergartenvertrag mit der Stadt Weil am Rhein geregelt.

Die Stadt Weil am Rhein ist auch Eigentümer des Gebäudes und stellt dies mietfrei zur Verfügung. 1989 wurde das ehemalige Pfarrhaus bezogen. Bei der Planung des Umbaus haben wir bewusst darauf geachtet, den Wohnbaucharakter zu erhalten, um die besondere, familiäre Atomsphäre, die dieses Haus ausmacht, für die Kinder zu bewahren. Für dieses Konzept erhielt die Freie KiTa 1992 einen Preis auf Bundesebene. Seit 2014 wurde der Neubau der Krippe eröffnet. Das Raumkonzept hat sich im KiTa-Alltag bis heute bestens bewährt!

Die Organisationsstrukturen in unserer Elterninitiative wurden durch die Mitgliederversammlung 1990 definiert. Ein Mitgliederbeschluss legte die zukünftigen Führungsebenen und Organisationsstrukturen fest:

der Trägerverein wird durch ein gleichberechtigtes Vorstandsteam geführt,
die KiTa erhält eine Team-Leitung (KiTa Geschäftsführung und Pädagogische Leitung).

 

gemeinsam engagiert…

 

Der Trägerverein ist das „Fundament“ der KiTa und ermöglicht allen Mitgliedern – und natürlich insbesondere den Eltern – ein wichtiges Gestaltungs- und Mitspracherecht. Die Grundsätze unserer Trägerarbeit, entsprechend den Gründungsmotiven des Vereins, sind es als Elterninitiative einen Kindergarten in freier Trägerschaft einzurichten, der einen flexiblen Kindergarten-Alltag ermöglicht, verbunden mit einer offenen und partnerschaftlichen
Elternarbeit, die sich in angemessenen Möglichkeiten der Mitsprache widerspiegelt. Dabei arbeiten wir entsprechend der bestehenden Betriebserlaubnis und in Anlehnung an ein Qualitätsmanagement für Kindertagesstätten. Der Verein Freie KiTa e.V. ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV), durch dessen Anerkennung wir die Voraussetzungen des Jugendhilfegesetz in Baden-Württemberg für KiTa-Träger erfüllen. Außerdem ist der Verein als gemeinnützig anerkannt.

Die Mitglieder des Vereins sind vorwiegend Eltern, sowie MitarbeiterInnen und Freunde der KiTa. Die erwirtschaftet Gelder aus Mitgliedsbeiträgen oder Spenden kommen der KiTa und somit unseren KiTa-Kindern zu Gute. Außerdem geben die Veranstaltungen des Vereins die Möglichkeit Kontakte zu anderen Familien zu knüpfen und die jährliche Mitgliederversammlung bietet Mitgestaltungsmöglichkeiten bei Abstimmungen der Mitglieder und Informationen zum Betrieb der KiTa. Geführt wird der Trägerverein von einem gleichberechtigten Vorstandsteam (3 Vorstände). Die Vorstände werden von der Mitgliederversammlung für jeweils 2 Jahre gewählt. Die Vorstandsarbeit basiert auf ehrenamtlichem Engagement. Neben der Führung und Verwaltung des Vereins, umfassen die Aufgaben des Vorstands aus die Mitgestaltung der Einrichtung durch das Stimmrecht bei Personalentscheidungen für pädagogisches Personal und der Trägerkonzeption der Einrichtung.

Der jährliche Mitgliedsbeitrag im Trägerverein beträgt pro Familie/Mitglied 40,00 € (steuerabzugsberechtigt)und berechtigt 2 volljährige Personen zur Stimmabgabe. Bei Interesse an einer Mitgliedschaft freuen wir uns von Ihnen zu hören.

Vorstand

Das Beitragsformular finden Sie  –> HIER

 

gemeinsam im Dialog…

 

Wir sind eine Elterninitiative – eine Grundhaltung zur offenen Elternarbeit ist dementsprechend ein wesentlicher Bestandteil der Konzeption. Eltern können sich als

… Vereinsmitglied innerhalb der Mitgliederversammlung oder Veranstaltungen und Aktionen des Vereins,
… als gewähltes Vorstandsmitglied im Vorstandsteam
… oder als Vertreter/in im Elterngremium

engagieren. Das Elterngremium handelt im „klassischen Sinn“ eines Elternbeirates. Die/der jeweilige Vorsitzende/n nimmt beratend an den Vorstandssitzungen teil und hat ein Stimmrecht bei Personalentscheidungen (pädagogisches Personal).

Die Elternarbeit in der Freien KiTa ist geprägt von einer offenen, partnerschaftlichen Beziehung zwischen Pädagogen und Eltern. Wir pflegen eine Atmosphäre im Alltag, die auf gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen setzt und signalisieren, dass Eltern im KiTa-Alltag jederzeit willkommen sind.
Im täglichen Dialog pflegen wir das „Tür- und Angelgespräch“. Regelmäßig terminierte Elterngespräche sind ein Standard, ebenso wie zusätzliche Gesprächstermine bei besonderen Angelegenheiten. Es gibt ein „Reklamationsverfahren“ (über das QM implementiert) welches Eltern als „Instrument“ nutzen, wenn Wünsche, Ideen und Reklamationen (WIR-Bogen) anstehen.

Als Ansprache nutzen wir das vertrauensvolle „Du“ zwischen Eltern und KiTa-Team.

EGremium

KiTa-Team

wir sind
Frühpädagogen!

 

Die Rolle und die Verantwortung der Pädagogen hat in den letzten Jahren einen grundlegenden Wandel erfahren. Fachpersonal für Kinderstätten sind im Fachkräftekatalog des Kindertagesbetreuungsgesetzes benannt – zum Beispiel können: Erzieher/innen, Pädagogen/innen der frühen Kindheit, Kinderpfleger/innen, Dipl. Pädagogen/innen oder z.B. auch Grundschullehrer/innen in einer Kindertageseinrichtung tätig sein.

Auch in unserer Einrichtung sind verschiedene Berufsbezeichnungen vertreten, die als Fachpersonal im Team zusammenarbeiten. Wir verstehen uns im KiTa-Alltag gemeinsam als „Frühpädagogen“. Das Aufgabenfeld für uns Pädagogen ist konzeptionell anspruchsvoll und vielseitig:
wir bilden und erziehen, betreuen und versorgen, verantworten, entscheiden (z.B. über Bildungsangebote), diagnostizieren, kooperieren, deuten (z.B. Pläne, Kommentare, Verhalten etc.), denken vernetzt, handeln und vermitteln, individualisieren und differenzieren. Die Qualitätsentwicklung der pädagogischen Abläufe und Ziele ist ein festgeschriebener Standard bei uns im Haus.

Innerhalb diesen großen beruflichen Herausforderungen, schätzen wir die Unterstützung durch den/die Verwaltungsangestellte/n und hauswirtschaftlichen Kollegen/innen im Haus, die uns im pädagogischen Alltag entlasten.

ein Haus für Kinder

Qualitätsmanagement!
…was wir bewahren möchten

 

Seit April 2000 arbeiten wir in der KiTa nach dem Qualitätsmanagement DIN ISO 9000. Die Einführung eines Qualitätsmanagements-Systems sehen wir als geeignete Methode unsere KiTa zielgerichtet weiterzuentwickeln. Die im QM geforderte Dokumentation schafft eine Transparenz und Sicherheit nach „Innen“ und „Außen“ und unterstützt die Entwicklung des eigenen Profils unserer Einrichtung.

Die pädagogische Qualität unserer Kindertageseinrichtung möchten wir insbesondere daran messen lassen, inwieweit wir
… den verschiedenen, individuellen Bedürfnissen des Kindes,
… seinem Anspruch auf Förderung in seiner Entwicklung,
… sowie der Erwartung der Eltern auf Beratung und Unterstützung bei der Erziehung ihres Kindes, entsprechen.

Inhalt und Gewichtung der Segmente zum KiTa-Qualitätsverständnis werden im Zeitablauf regelmäßig überprüft, reflektiert und gegebenenfalls neu bestimmt. Die festgelegten Verfahrensabläufe im Fachkraft-Handbuch sind für den/die Mitarbeiter/innen verbindlich.

qualitaetsmanagement


Raumkonzept!

…die Botschaft unserer Räume

 

wir sind der Überzeugung, dass Räume, Präsentationsformen, Dekoration sowie Material Ausdruck geben, wie und welche pädagogische Konzepte und Standards in einer Einrichtung gelebt werden. Es ist uns dementsprechend wichtig, welche Botschaft wir über die Ausstattung und Vorbereitung der Räume vermitteln, denn sie geben Auskunft darüber, welche Sicht wir auf die Kinder haben.

Präsentation von Arbeiten, Vorbereitung des Materials und Ausstattung beim Spielmaterial spiegeln die Haltung, die wir als Pädagogen einnehmen, wieder.

Farbkonzepte und Grundsätze von Ästhetik, und Ordnung sollen nach außen als Trägerstandards wahrgenommen werden – sie sind somit keine Frage des persönlichen Geschmacks einer einzelnen Person.

Diese Standards gelten ergänzend auch beim
–   Spiel- und Beschäftigungsmaterial (Beispiel: kein Chip gesteuertes Spielzeug)
–   für die Gestaltung von Tagesabläufen (Beispiel: keine ständige Musikberieselung)



Wertevermittlung!

…was uns wertvoll ist

 

In einer Zeit, die geprägt ist von einem schnellen „Wertewandel„, sehen wir die Relevanz von Werten und Normen für die Erziehung innerhalb einer modernen Pädagogik keineswegs in Frage gestellt.

Als freier Träger praktizieren wir keine einseitig, religiös geprägte Erziehung in unserer Einrichtung; die Vermittlung von Werten sehen wir als eine wichtige Aufgabe im pädagogischen Alltag an.

Werte sind eng mit dem Begriff der Wertschätzung verbunden – alles, was wir als „Wert schätzen“, möchten wir auch den Kindern wertvoll darstellen und vermitteln. Die wichtigsten Wertbegriffe haben wir für uns in der KiTa benannt:

Anerkennung, Aufrichtigkeit, Verlässlichkeit, Ehrlichkeit, Toleranz, Frustrationstoleranz, Höflichkeit und Freundlichkeit, Bedürfnis nach körperlicher und seelischer Unversehrtheit, Mitgestaltung des Alltags, Achtung vor der Natur“. Diese beispielhaften Aufzählungen sollen deutlich machen, dass wir ALLE „Klein“ und „Groß“ Werte benötigen, die für uns selbst, und das Leben in einer Gemeinschaft und für eine gesunde Umwelt von Bedeutung sind. Wir möchten diese für uns selbst und für, die uns anvertrauten Kinder anwenden und bewusst vermitteln.
Das Beispiel der Erwachsenen ist dabei, unserer Meinung nach, entscheidend.



Somatische Bildung!

…was wir „bewegen“ möchten

 

Somatische Bildung umfasst Bildungsaspekte, die den Körper, Bewegung und die Gesundheit betreffen. Im Alltagsleben sind damit die Themen wie:
Körperpflege, Hygiene, Körperhaltung, Bewegung, Ernährung und Gesundheit gemeint. Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass die Grundvoraussetzungen für ein gesundes Zusammenleben der Kinder in der KiTa gegeben sind.

Dazu gehören selbstverständlich die Vermittlung der praktischen hygienischen Grundregeln wie: Hygiene beim Wickeln und Toilettengang, richtiges Händewaschen, Füttern oder Essen, tägliche Zahnpflege, sowie inhaltliche Bildungsangebote zu den Thema Körper und Gesundheit. Ebenso wichtig ist uns ein ansprechendes, ordentliches, sauberes Umfeld, welches zum Wohlbefinden der Kinder beiträgt.

Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung nimmt in unserer Einrichtung einen großen Stellenwert ein. Dabei arbeiten wir eng mit unserem Anbieter zusammen und treffen gemeinsame Absprachen.
Frühstück und Vespermahlzeiten werden jeden Tag frisch von unserer Küchenfachkraft zubereitet.

Förderung der Bewegungsfreude hat einen hohen Stellenwert innerhalb der KiTa-Pädagogik – die Kinder sollen sich täglich (auch im Winter) an frischer Luft bewegen.



Eingewöhnungskonzept!

…schön, dass DU da bist

 

Eingewöhnung – ein unverzichtbares Qualitätsmerkmal!

In unserem Haus können Kinder ab 1 Jahr einen Betreuungsplatz finden.
Die Gestaltung einer behutsamen Übergangszeit von der eigenen Familie in die Kindergruppe, sehen wir als unverzichtbares Qualitätskriterium in unserer Einrichtung. Ein verbindliches Eingewöhnungskonzept ist eingeführt; die langjährige Erfahrung unserer bisherigen Krippenarbeit unterstützt die Konzeptentwicklung für die Eingewöhnungszeit.

Wir verstehen unter einer „gestalteten“ Eingewöhnungsphase, die ersten Wochen, die das Kind in Begleitung seiner Mutter oder seines Vaters (in seltenen Fällen auch andere enge Bezugspersonen wie z.B. Oma oder Pflegemutter) in einer außerfamiliären Betreuungssituation, also bei uns in der Einrichtung, erlebt. In der Eingewöhnungszeit wollen wir feinfühlig, wertschätzend und interessiert auf das Kind zugehen. Den Eltern möchten wir mit Offenheit und Kompetenz begegnen. Kind und Eltern müssen sich mit den vielfältigen neuen Eindrücken auseinandersetzen.

Den möglichen Gefühlen von Angst, Trennungsschmerz und Trauer möchten wir Raum geben. Die Erfahrung bei der Eingewöhnung unserer Kleinsten zeigt: es ist wichtig, dass alle an der Eingewöhnung beteiligten Personen aktiv in den Prozess einbezogen werden – dies gilt für die Eltern und ihr Kind ebenso wie die Kindergruppe und das pädagogische Personal.



Sprachförderung!

…Sprache der Schlüssel zur Welt

 

Sprachförderung findet bei uns im Haus jeden Tag statt – als alltagsintegrierte Sprachförderung. Sie geschieht handlungsbegleitend und unterstützt die Kinder in alltäglichen Situationen und Abläufen. Wir setzen dadurch bewusst interaktive Sprechimpulse im pädagogischen Alltag durch die genannten Rituale.

Sprachförderung findet ebenfalls gezielt im Freispiel, in angeleiteten Angeboten, sowie in projektbezogenen Angeboten, wie Lautgebärdenkreise, Experimentieren, Theater, Kreativangeboten, musikalischer Früherziehung oder auch in Kooperationsstunden mit der Grundschule, statt. Wir Pädagogen verstehen uns als Sprachvorbilder, verinnerlichen somit die Wichtigkeit beim situativen Erlernen der Sprache.

Die pädagogischen Fachkräfte begegnen den Kindern stets auf Augenhöhe, gehen auf die Sprechbedürfnisse des Kindes ein und geben der Sprache Zeit und Raum, um sich entwickeln zu können. Zudem arbeiten wir mit einem spezifischen Förderprogramm für eine Kleingruppe mit Kindern, bei denen sich ein Sprachförderbedarf in der Wortschatzerweiterung und Grammatik zeigt. Dies gilt auch für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache.



Haltung zum Kind!

…was Du kannst und was Du willst

 

Eines unser Ziele ist es, die Kinder bei ihrem natürlichen Streben nach Unabhängigkeit und Eigenverantwortung zu unterstützen. Wir sehen unsere pädagogische Aufgabe darin, ihnen alle denkbaren Chancen einzuräumen. Sie sollen sich in der Gemeinschaft wohlfühlen können und die Möglichkeit erhalten sich nützlich zu machen, damit sie sich als „handelnd“ erleben und darüber lernen, dass sie Wirkung erzielen können.

Wir unterstützen die Kinder dabei, im KiTa-Alltag möglichst selbstbestimmt zu leben (freies Frühstück und Vesper – ein Beispiel in der Praxis) und für sich und die Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen – hier schenken wir dem Kind bewusst Vertrauen (erzieherfreie Zonen).

Das geöffnete Raumkonzept und die geöffnete Gruppenarbeit bieten die Basis für die Fülle an Erfahrungsräume, in denen geübt werden kann, Handlungsspielräume auszudehnen. Abstimmung mit anderen Kindern und Erwachsenen verantwortlich zu nutzen. Im Tagesablauf üben wir die Sensibilisierung der Wahrnehmung, die konsequente Achtsamkeit, um der Individualität des Kindes Raum zu geben.



Offene Arbeit!

…wir wagen Offenheit

 

Offenes Arbeiten ist für uns eine Grundhaltung im pädagogischen Alltag! Wir umschreiben damit nicht nur unsere konzeptionellen Grundsätze und das besondere Raumkonzept – es handelt sich für uns um eine Haltung im täglichen Miteinander in unserer Kindertagesstätte.
Ein offenes Konzept zu verfolgen, ist nach unseren langjährigen Erfahrungen, unabhängig von der Größe des Hauses oder dem Alter der Kinder zu sehen. Wichtigste Voraussetzung ist die Tatsache, dass wir im pädagogischen Team es wollen – „wir wagen Offenheit“ im täglichen Handeln in der KiTa:
… wir finden es spannend neue Blickwinkel einzunehmen,
… wir denken gerne über Perspektiven nach und
… sind immer wieder bereit für das Wohl des Kindes umzudenken.

Wir achten darauf, den Spuren der Kinder zu folgen und nicht gegen ihre Impulse, sondern mit ihnen zu arbeiten.
Wir möchten in der KiTa einen Ort der Lebensfreude und des Abenteuers bieten, wo die Kinder Anreize für ihre Neugier finden und Gelegenheiten bekommen, ihren Mut zu erproben, und auf Erwachsenen treffen, die Zeit für sie haben.



Raumprogramm!

…Kinder RÄUME

 

2000 wurden wir auf Bundesebene mit einem Preis zum „Umbau mit Modellcharakter“ ausgezeichnet. Seit 2014 wurde „historisch“ und „modern“ in der KiTa räumlich attraktiv verbunden. Durch den direkten Anbau des Krippenbereiches an das bestehende „Hauptgebäude“ hat das Raumkonzept nochmals eine Aufwertung erfahren. Die Raumplanung spiegelt die offene Arbeit in altersgemischten Gruppen wieder. Wir bieten den Kindern beispielsweise bewusst „erzieherfreie Zonen“ im Haus an!

Wir möchten den Kindern Platz und Bewegungsfreiraum bieten. Das Raumkonzept schafft für die Kinder vervielfachte Aktionsmöglichkeiten und fördert die Kleingruppenarbeit . Beim Team setzt es die Bereitschaft zum Loslassen voraus. An die Stelle haben wir die gemeinsame Verantwortung für alle Kinder gesetzt. Die Differenzierung von Räumen – Baubereich, Experimentieren, Kinderbibliothek, Rollenspielbereich mit Verkleidungsecke, Bewegungsraum, Mal- und Kreativinseln, Werk- und Technikraum, Kinderrestaurant etc. – ist seit vielen Jahren konzeptionell verankert und wird von den Kindern und den Erwachsenen in der KiTa „geliebt“ und „gelebt“.

Unserem „Haus für Kinder“ haben wir ein eigenes Gesicht gegeben; die Anordnung der Räume sind nicht generell kindergartentypisch, sondern schafft bewusst eine „Wohnhaus-Atmosphäre“. Einrichtung und Nutzung sind so gestaltet, dass die Kinder sich darin wohlfühlen können und sich eine „Kinderkultur“ entwickeln kann.



Wissensvermittlung!

…KinderWISSEN

 

Gesellschaftlich haben frühkindliche Bildungsprozesse eine große Bedeutung erhalten; Kindertageseinrichtungen haben einen mittlerweile eigenständigen Bildungsauftrag. In der KiTa legen wir großen Wert auf die frühkindliche Wissensvermittlung, achten dabei bewusst auf die kindgerechte Lernatmosphäre.
Wir begleiten die Kinder und erweitern die Lernmöglichkeiten durch benannte Bildungsfelder: Die Pädagogen beobachten systematisch, fördern und motivieren das Kind und leisten, falls erforderlich gezielte Unterstützung. Die Information und Beratung der Eltern läuft begleitend z.B. durch die Portfolioarbeit, welche bei Aufnahme in der Krippe beginnt.

Im Grundsatz arbeiten wir nach dem Bildungs- und Orientierungsplan BW. Innerhalb der benannten Bildungsfelder setzten wir in der KiTa auch verschiedene Schwerpunkte: Bewegung: bewegungsfreudiges Raumkonzept, viel Bewegung an der frischen Luft und regelmäßige Ausflüge in Wald- und Natur, Sportangebote im Haus und außer Haus (Kooperationen mit Vereinen und Schwimmschule), regelmäßige gezielte Angebote zur Bewegung. Körper: gesunde Ernährung bei der täglichen Verpflegung der Kinder (Frühstück-Vesper-Mittagstisch-Verköstigung bei Festen wie z.B. Geburtstag, Oster- oder Weihnachtszeit). Wir Backen und Kochen regelmäßig in der Praxis mit den Kindern. Experimentieren, Werken und Technik: wir sind „Haus der kleinen Forscher“. Sprache: bewusste, grundsätzliche tägliche Sprachvorbilder leben, Sprachfreude wecken, Kieler Lautgebärdensprache, Kinderbibliothek, Sprachfördergruppen. Mitbestimmung und Teilhabe der Kinder: Grundsätze in der offenen Arbeit, Kinderkonferenz, Beschwerdeverfahren. Musik und Rhythmik: haben einen festen Platz im KiTa-Alltag, das gilt auch für die Kreativangebote.


KiTa-Tage

Projektarbeit!
…was bei uns so los ist

 

Projektarbeit ist eine etablierte und sehr beliebte Methode (bei den Kindern und Pädagogen) innerhalb der Bildungsarbeit. Für die Projektarbeit sprechen, unserer Meinung nach, verschiedene Argumente:

 Projektarbeit dient als Anregung aller Kräfte: es geht uns vorwiegend um Anregung der Kinder. Unser pädagogisches Ziel ist ein möglichst ganzheitlicher Bildungsansatz, bei dem kognitive, soziale, emotionale und ästhetische Fähigkeiten der Kinder angesprochen werden.

…   Projekte ermöglichen die Aneignung von Welt: die Kinder erleben innerhalb der Projektarbeit die Aneignung als selbstinitiierten Prozess, bei dem sie das Fremde in Eigenes verwandeln können.

…   Projekte unterstützen die Entfaltung der Persönlichkeit: das Kind kann eigene Potenziale entwickeln und dadurch kann sich seine Individualität besser herausbilden. Es erlebt Bildung positiv als einen Entfaltungsprozess bei dem es vorwiegend um den Weg und nicht um das Ziel geht!



Mitbestimmung!

…WIR sind hier

 

Die Mitbestimmung und Beteiligung der Kinder im KiTa-Alltag ist uns wichtig! Das Ziel der Mitbestimmung besteht darin, den Kindern eine aktive Beteiligung einzuräumen, ihnen eine größere Mitverantwortung in Alltagssituationen zuzutrauen und ihre Möglichkeit, Einfluss zu nehmen, soll erweitert werden. Wir beteiligen die Kinder im pädagogischen Alltag z.B. projektbezogen in einem zeitlich überschaubaren Rahmen. Das heißt, dass Vorstellungen und Interessen von den Kindern eingebracht und in Themenkreisen weiterentwickelt, Regelungen und Planungen mitbestimmt werden.

Als „Instrument“ wurde 2004 die Kinderkinderkonferenz im pädagogischen Alltag eingeführt, die auch ein demokratisches Abstimmungsritual für die Kinder gewährleistet. Aber auch „Erzählkreise“ und Gefühlskreise“ schaffen Partizipation im pädagogischen Alltag. Die Kinder üben Meinungsäußerung und die Schilderung eigener Gefühlslagen; sie lernen verschiedene Ansichten kennen und üben sich darin Konflikte zu lösen.

Beschwerden der Kinder im Alltag werden von den Pädagogen im Haus ernstgenommen, um der Beschwerde eines Kindes Nachdruck zu verleihen, haben wir ein Beschwerdeformular in der KiTa eingeführt. Die Pädagogen halten darauf die bewusste oder auch unbewusst formulierte Beschwerde des Kindes fest, um einen Weg für Veränderungsmaßnahmen einzuleiten.



Ausflüge und Besuche!

…ich kann was erleben

 

Für die uns anvertrauten Kinder, die täglich unsere Ganztageseinrichtung besuchen, soll keine „Gettosituation“ entstehen.

Wir nutzen das weite Zeitfenster in der täglich 10-stündigen Öffnungszeit deshalb auch gerne dafür, mit den Kindern das Haus zu verlassen. Durch Besuche außerinstitutioneller Lernorte und regionale Ausflugsziele möchten wir die Weltoffenheit der Kinder fördern. Begünstigt durch unser offenes Konzeptes und der Gewährleistung des Ganztagsbetriebes können so Ausflüge in naher und ferner Umgebung organisiert werden.

Diese Ausflüge berücksichtigen zum Einen die Neugier und das Interesse der Kinder an kulturellen Aspekten des Lebens; zum Anderen wird aber auch großer Wert darauf gelegt, dass die Kinder ihren Drang nach Bewegung selbstwirksam nachgehen können. Es bieten sich vom Besuch der nahegelegenen Stadtbibliothek und von Museen hin zum Ausflug ins Schwimmbad, zahlreiche Möglichkeiten an.

Ein gemeinsamer, spontan oder länger geplanter Ausflug in der Kindergruppe ist immer ein Erlebnis für die Kinder. Gemeinsam die Umwelt entdecken und dabei auch anderen Menschen, Orten und Situationen zu begegnen halten wir für pädagogisch wichtig.

 



Altersmischung!

…klein reingehen – GROSS rauskommen

 

Altersmischung wird bei uns in der KiTa differenziert „gelebt“. Im „KiTa-Mäusereich“ werden die 1-3 Jahre alten Kinder und „KiTa – Abenteuerland“ die Kinder im Alter von 3 bis zum Schuleintritt betreut. Die offene Arbeit bezieht sich auf beide Betreuungsbereiche und bietet somit bewusst Möglichkeiten zur Begegnung zwischen den Kindern im Haus und grundsätzlich auch im Garten der KiTa.

Wir sind überzeugt, dass altersgemischten Gruppen einige Vorteile bieten. Einzelkinder können mit anderen Kindern unterschiedlichen Alters spielen, Geschwister können sich öfters am Tag sehen und gemeinsame Zeit verbringen.

Gleichzeitig lernen die Jüngeren im Idealfall von den Älteren. Es ist auch für die Älteren von Vorteil, da sie Werte wie Rücksicht und Verantwortung für die Kleineren vermittelt bekommen.

Voraussetzung für die Betreuung in altersgemischte Gruppen ist die begleitende Arbeit in Kleingruppen. Nur so wird man den vielen unterschiedliche Interessen der Kinder gerecht. Auch die Förderung in Bezug auf die Schulvorbereitung muss stark differenziert werden. Die KiTa ist konzeptionell und räumlich so eingerichtet, dass Rückzugsmöglichkeiten bestehen und Förderung auch in Kleingruppen stattfinden kann.


KiTa-Bilder

„KiTa-Mäusereich“ und
„KiTa Abenteuerland“!

 

KiTa_Bilder01

…Kuchen backen oder gemeinsam kochen – da sind kleine Meisterköche am Werk

… ab in den Wald – gemeinsam die Natur erleben und erkunden

…das mögen wir ALLE – erst lecker Essen – dann ausruhen und Kraft tanken für neue Abenteuer!

…kleine Künstler und die Liebe zum kreativen Gestalten!

Mehr als Spass
Projekte und Kooperationen!

 

…ab ins kühle Nass – einmal in der Woche tauchen wir ab! (Kooperation Schwimmschule Rülke)

wir sind seit 2013 „ein Haus der kleinen Forscher“                            (Re- Zertifizierung 2014)

…Projekt „Rund um den Ball“ – (Kooperation SV Weil)

…Theater spielen in der KiTa   – (KiTa-Projekt)

Immer wieder schön:
Feste – die das Jahr so bringt!

 

…mein Geburtstag – ich lass mich feiern und alle gratulieren!

Ramba Zamba in der KiTa       –     da geht die Party richtig los!!

…Laternenzeit – Lieder, Tänzchen und helle Lichter in dunkler Nacht!

…Guten Tag – lieber Nikolaus!

„High-Light“
– Abschluss der Erweiterung!

 

…Hurra – die neuen Spielgeräte sind da!                „Sommer 2015“

KiTa-Infos

…was Eltern wissen müssen!

 

Platzangebot
20 Betreuungsplätze 1-3 Jahre
50 Betreuungsplätze 3-6 Jahre

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 7.00 Uhr – 17.00 Uhr

Jährlich 26 KiTa-Ferientage

Aktuelle Ferienzeiten
… 29.03. – 31.03.2016
… 17.05. – 20.05.2016
… 15.08. – 02.09.2016
… 27.12. – 30.12.2016

Anmeldung für Familien mit Wohnort Weil am Rhein   little-bird

…   Anmeldung bitte über das Elternportal „Little-Bird“
…   auf Vormerkliste setzen
…   Belegungsplanung der KiTa im Januar des Jahres
…   ein Besichtigungstermin wird bei Aussicht auf Platzzusage von Seiten der KiTa vereinbart.

Elternbeiträge

Krippe*
1. Kind     € 417,00
2. Kind     € 335,00
3. Kind     € 291,00

KiTa*
1. Kind     € 279,00
2. Kind     € 222,00
3. Kind     € 194,00

Essensgeld €   80,00

*die Elternbeiträge werden jeweils zum 1. März des laufenden Jahres entsprechend der aktuellen Teuerungsrate angepasst.

 

KiTa-Leitungs-Team


© 2016 Freie Kita Weil e.V.

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